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Zuerst mal die Klärung über den Satz, der auf jeder meiner
Seiten steht:
"Seht, Mächtige, meine Werke... und verzweifelt!".
Das ist nicht auf meinem eigenen "Mist" gewachsen, sondern
ist aus dem berühmten Gedicht des englischen Dichters Percy
Bysshe Shelley. Als man im Totentempel von Theben eine prächtige
Ramses-Büste gefunden und 1817 ins British Museum nach London
gebracht hatte, verfasste Shelley das Gedicht "Osymandias".
Dieser Name ist eine Verballhornung des Namens User-maat-re durch
den griechischen Historiker Diodoros, der diese umgestürzte
Statue im 1. Jahrhundert v. Chr. beschrieb. Das Gedicht lautete:
"Einen traf ich, fern aus antikem Land
Der sprach: Zwei Beine, steinern, riesig, rumpflos
Stehn in der Wüste...
Nahebei halb im Sand
Liegt ein zerbrochenes Antlitz, dessen Runzeln
Kommandolächeln, kalten Hohn und Lauern
Erzähln, sein Bildner las die Züge gut
Die, aufgepresst auf Totes, überdauern
Die formende Hand und das Herz, das sie trug:
Und auf dem Sockel ist dies eingemeißelt:
<Ich heiß Osymandias, Königskönig
Seht, Mächtige, mein Werk an, und verzweifelt>..."
Obwohl es ein sehr schönes Gedicht ist, beschreibt es Ramses
II. doch nur aus der Phantasie heraus.

Bild vom Transport der Büste, die oben erwähnt
wurde. Aus "Sechs neue Tafeln..." von G. B. Belzoni
Belzoni heuerte Dutzende Ägypter an, die die 70 Tonnen schwere
Statue auf Rollen zum Nil zogen.
Von dort wurde sie nach London gebracht.
Soviel dazu und jetzt erst mal - für diejenigen, die sich
nicht so gut auskennen - eine Karte mit den Orten, die in dieser
Page genannt werden:

Bildquelle: Nationalgeographic, Ausgabe 1/2001
(Grafik wurde von mir verändert)
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